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MuRata

Murata-Batterien werden zu FDK – Was bedeutet das für Sie?

Wichtige Information für unsere Kunden

Viele Kunden suchen weiterhin nach Batterien der Marke Murata. Tatsächlich hat sich jedoch etwas geändert:

Die Marke Murata wird im Bereich der Batterien nicht mehr weitergeführt. Die Produktion der bekannten Knopfzellen und Spezialbatterien erfolgt inzwischen unter der Marke FDK. Dabei handelt es sich nicht um einen neuen oder unbekannten Hersteller – FDK ist seit vielen Jahren ein etablierter Batterieproduzent und gehört zur Fujitsu-Gruppe.

Für Sie als Kunde bedeutet das:

  1. Die bisherigen Murata-Batterien werden schrittweise durch FDK-Batterien ersetzt.
  2. Bauform, technische Spezifikationen und Qualität bleiben in den meisten Fällen identisch oder gleichwertig.
  3. Die Batterien können in der Regel ohne Einschränkungen als Ersatz verwendet werden.

Welche Alternativen gibt es?

Sollte eine Murata-Batterie nicht mehr verfügbar sein, empfehlen wir folgende hochwertige Alternativen:

  1. FDK – Der direkte Nachfolger vieler Murata-Batterien.
  2. Panasonic – Bewährte Qualitätsbatterien für Industrie- und Endkunden.
  3. Maxell – Hochwertige Knopfzellen mit langer Lebensdauer.
  4. VARTA – Deutsche Qualitätsmarke für zahlreiche Anwendungen.
  5. Energizer – Zuverlässige Batterien für den täglichen Einsatz.
  6. Duracell – Besonders für langlebige Anwendungen geeignet.
  7. Camelion – Preiswerte Alternative mit solidem Qualitätsniveau.

Unser Tipp

Achten Sie bei der Auswahl einer Ersatzbatterie immer auf die genaue Typenbezeichnung (z. B. CR2032, SR626SW oder LR44). Solange diese übereinstimmt, können Sie problemlos auf eine gleichwertige Batterie eines anderen Markenherstellers wechseln.

Sollten Sie unsicher sein, welche Batterie die passende Alternative ist, hilft Ihnen unser Kundenservice gerne weiter.

Geschichte

Die Geschichte von Murata als Batteriehersteller

Murata Manufacturing ist ein japanisches Technologieunternehmen, das bereits 1944 in Kyoto gegründet wurde. Weltweit ist Murata vor allem für elektronische Bauteile wie Keramikkondensatoren, Sensoren und Kommunikationsmodule bekannt. Erst später wurde das Unternehmen auch zu einem bedeutenden Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus.


Der entscheidende Meilenstein folgte 2017: Murata übernahm das komplette Batteriegeschäft von Sony. Sony gehörte zu den Pionieren der Lithium-Ionen-Technologie und brachte bereits 1991 die erste kommerziell erhältliche Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt. Mit der Übernahme gingen Produktionsstätten, Entwicklungszentren sowie mehrere tausend Mitarbeiter an Murata über. Ziel war es, die bewährte Batterietechnologie unter neuer Führung weiterzuentwickeln.


In den folgenden Jahren produzierte Murata weiterhin viele der bekannten Sony-Lithium-Ionen-Zellen, die beispielsweise in Akkupacks für Elektrowerkzeuge, E-Bikes, Medizintechnik und Industrieanwendungen eingesetzt werden. Viele Akkuzellen, die heute noch als „Sony VTC" bekannt sind, stammen inzwischen aus der Produktion von Murata.


In den letzten Jahren hat Murata seine Batteriesparte jedoch zunehmend auf industrielle Anwendungen, Energiespeicher und moderne Lithium-Ionen-Technologien ausgerichtet. Gleichzeitig wurden einzelne Produktbereiche neu strukturiert – so wurde beispielsweise das Geschäft mit Micro-Primärbatterien im Jahr 2026 an Maxell übertragen.


Warum gibt es heute keine Murata-Konsumentenbatterien mehr?

Für viele Endkunden wirkt es so, als sei Murata vom Markt verschwunden. Tatsächlich hat das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich klassischer Verbraucherbatterien in den vergangenen Jahren deutlich reduziert und konzentriert sich heute hauptsächlich auf Industrie-, Automotive- und Energiespeicherlösungen. Deshalb sind Murata-Batterien im Einzelhandel kaum noch erhältlich.


Wer bisher Murata-Knopfzellen oder andere Batterien verwendet hat, kann in den meisten Fällen problemlos auf hochwertige Alternativen von Herstellern wie Panasonic, Maxell, Varta, Renata oder Energizer ausweichen. Diese bieten für die meisten Anwendungen kompatible und qualitativ hochwertige Ersatzprodukte.


Kurz zusammengefasst: Murata ist nicht insolvent und wurde auch nicht aufgelöst. Das Unternehmen existiert weiterhin als einer der weltweit größten Elektronikhersteller, hat sich jedoch strategisch aus weiten Teilen des klassischen Endkundengeschäfts für Batterien zurückgezogen und konzentriert sich heute auf industrielle Energiespeicher und elektronische Komponenten.


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